Gesundheits- und Geburtsambulanz in Guatemala

Das derzeitige Projekt des Mirador e.V. ist der Betrieb einer Geburts- und Notfallambulanz im Bergland von Guatemala. Für die Bevölkerung Guatemalas ist der Zugang zu medizinischen Einrichtungen sehr schlecht. Dies gilt im Besonderen in den ländlichen Regionen wie Chocruz. Die Folgen sind zum einen Krankheitsbilder, wie Infektions- und Atemwegserkrankungen und zum anderen eine hohe Mütter- und Säuglingssterblichkeit.

Im Frühjahr 2012 errichtete Mirador eine Geburts- und Notfallambulanz in Chocruz, einer entwicklungsarmen und infrastrukturell schwachen Gemeinde im Nordwesten Guatemalas. Aktive Mitglieder des Vereins bauten die Ambulanz zusammen mit der einheimischen Bevölkerung und Studenten der Hochschule Anhalt Stein auf Stein auf.

In Kooperation mit dem gemeinnützigen guatemaltekischen Verein „Asociacion Manos Abiertas“ wurden zwei Hebammen ausgebildet, die ihre Arbeit in der Ambulanz im Juni 2012 aufgenommen haben. Eine Ärztin ist zwei Mal pro Woche in Chocruz, um die Menschen medizinisch zu versorgen. Des Weiteren ist eine Verwalterin angestellt, die die Medikamente bestellt und die Abrechnungen anfertigt.

Die Aufgaben der Ambulanz umfassen nicht nur die Gesundheitsversorgung, die Betreuung vor, während und nach einer Geburt sondern auch die Beratung über Gesundheit, Hygiene und Familienplanung.

Die jährlichen Kosten für den Betrieb der Geburts- und Notfallambulanz betragen unter anderem für Personal, Medikamente und medizinische Ausstattung 12.500 EUR.

Finanziert wird das gesamte Projekt ausschließlich durch Spenden. Die Aktiven "MIRADORianer_innen" unterstützen das Projekt ehrenamtlich; an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!!

Spenden

Hier gehts zu den Kontodaten. Als gemeinnütziger Verein stellen wir Ihnen gern eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung aus.

Share on Facebook Share on Twitter Digg us Stumble us Save on del.icio.us